Das Konsortium
Das Fachgebiet Arbeit, Inklusion und Technologie steht an der Schnittstelle zwischen arbeits-, rehabilitations- und technikwissenschaftlichen Perspektiven. Mit einem bewussten Fokus auf inklusive sozio-technische Arbeitssysteme möchten wir einen Beitrag dazu leisten, mit dem Ansatz der menschenzentrierten Technologiegestaltung auch tatsächlich alle Akteur:innen in den Blick zu nehmen – im Kontext der hybriden Arbeit zählen hierzu nicht nur Beschäftigte, sondern auch Führungskräfte und Organisationen. Wir arbeiten fachübergreifend und transdisziplinär am Treffpunkt von Sozialwissenschaft und Technologieentwicklung mit der Vision, dass alle Akteur:innen unserer Gesellschaft von dem Übergang in eine digitalisierte Arbeitswelt 4.0 profitieren können.
Colenet berät und unterstützt operativ Organisationen mit Blick auf eine messbare Verbesserung der Wertschöpfung in der Software-Produktentwicklung. Das Thema hybride Zusammenarbeit ist dabei sowohl bei der Arbeit mit Unternehmenskunden relevant als auch im Rahmen unseres Schulungsangebots. Dazu gehören neben Fortbildungen auch zahlreiche bekannte Zertifizierungstrainings für agile Coaches und Software-Entwickler. Als Praxispartner bei PRAESCO bringen wir unsere Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit unseren Kunden für die Gestaltung neuer Tools und Konzepte ein.
Die Arbeitsgruppe Experience and Interaction Design am Lehrstuhl Ubiquitous Design forscht im Bereich Human-Computer Interaction (HCI) mit Fokus auf die Gestaltung interaktiver Systeme für bedeutungsvolle und positive Nutzererlebnisse. Im Zentrum stehen interdisziplinäre Ansätze, die Technologie, Design und soziale Innovation verbinden. Im Projekt PRAESCO entwickeln wir neue Gestaltungslösungen für hybride Arbeitsszenarien, die gezielt psychologische Bedürfnisse wie Verbundenheit, Autonomie und Kompetenz adressieren. Ziel ist es, hybride Zusammenarbeit nicht nur funktional zu unterstützen, sondern als qualitativ neuen Erfahrungsraum zu gestalten.
Unsere Forschungstätigkeit wird von einem bedeutenden Wandel motiviert, den wir im künftigen Zusammenspiel zwischen Mensch und Technologie erkennen. Einen Weg zu Technologie als Alltagspartner bieten u.a. jüngste Entwicklungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Informatik und Mechanik. Unser Ziel ist es mit ihnen zu einer integrativeren Gesellschaft beizutragen und Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zu befähigen, ein selbstbestimmteres Leben zu führen. Für PRAESCO beschäftigen wir uns daher mit der Frage, wie wir neue, interaktive Technologien entwickeln können, die hybride Zusammenarbeit unterstützen und ein Zugewinn für Inklusion in der Arbeitswelt bieten. Dabei können diese Technologien unterschiedlichste Formen haben, von intelligenten Geräten mit natürlichen Sprachschnittstellen bis hin zu kollaborativen Roboterarmen, die ihre Umgebung physisch manipulieren können.
Das wissenschaftliche und praktische Interesse des Instituts Arbeit und Technik (IAT) liegt in der Organisation von Wissen und Innovation für nachhaltigen Wohlstand und Lebensqualität. Wir sind eine zentrale Einrichtung der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen und kooperieren u.a. mit der Ruhr-Universität Bochum als gemeinsames Kompetenzzentrum für Innovation. Am Forschungsschwerpunkt Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität sind wir vorrangig an der gesundheitlichen Perspektive von Arbeitnehmenden interessiert und wie sich diese in hybriden Arbeitskontexten bemerkbar macht. Zusätzlich begleiten wir das Projekt hinsichtlich ethischer, rechtlicher und sozialer Aspekte (ELSI), um aktiv die Entwicklung einer sozial verträglichen Innovation zu unterstützen.






